Unsere nächste Wanderung

Von Altroggenrahmede aus wandert der SGV-Letmathe am Sonntag, 16.06.2024 Richtung Großendrehscheid. Die Rundwanderung hat eine Länge von ca. 10 km. Die Anreise erfolgt per Bus mit der Linie 37 der MVG. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr der Bahnhof Letmathe. Die Wanderführung übernimmt Reinhold Walter. Gäste sind herzlich willkommen.





Eine etwas andere 10 km lange Wanderung stand auf dem Programm des SGV Letmathe. Die 15-köpfige Wandergruppe war heute unterwegs mit Fokus auf die Industriekultur des Ruhrgebiets und auf das riesige Areal der Ruhr-Universität mit ihren rund 20 Fakultäten. Gestartet wurde die Tour an der ehemaligen Zeche Klosterbusch im Lottental. Die Schachtanlage, 1961 geschlossen, wird heute von der Ruhr-Universität als Messstation genutzt. Sodann eröffnete sich der Blick auf den ehemaligen Steinbruch, der heute Bedeutung als Naturdenkmal hat. Die alte Industriegeschichte und die Moderne (Ruhruni) wurden für die Wandergruppe über den gekennzeichneten Bergbauwanderweg miteinander verbunden. Das überaus mächtige Campusgelände war sodann das Ziel. Es folgte der Übergang in den Botanischen Garten mit dem besonderen kulturellen Kleinod, dem Chinesischen Garten. Die Teilnehmenden waren insgesamt angetan von dem überraschend vielen Grün, was rund um Bochum-Querenburg durchwandert wurde und von den überaus tollen Aussichten. Am Ende zählten aber auch die vielen überwältigenden Eindrücke im Bereich des Botanischen Gartens. Fazit: Toll, auch eine solche Wanderung kann man gerne einmal machen!





SGV-Umweltaktion: Auch 2024 hat sich der Einsatz gelohnt

Seit vielen Jahren hat es sich der SGV Letmathe zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Aktion „Unser Letmathe – na sauber“ die Böschungen an der Schwerter Straße von Müll und Unrat zu befreien. Diesmal starteten 15 Aktive und sammelten die Hinterlassenschaften anderer rechts und links der Bundesstraße sowie am Wanderparkplatz „Schwarzes Loch“. Mit Handschuhen, Müllzangen, Plastiksäcken und Schubkarren ausgestattet ging es darum, Kaffeebecher, Verpackungsreste aller Art, Kronkorken, Flaschen, Gläser, Getränkedosen, aber auch Fensterscheiben, Ölkanister, Teile einer alten Pergola, Dachrinnen, sowie die verschiedensten gebrauchen Hygieneartikel und große, schwere Plastiksäcke mit undefiniertem Inhalt zu bergen und an zentraler Stelle zum Abtransport bereit zu stellen. Zwischenzeitlich wurden die Arbeiten von einem heftigen Hagelschauer begleitet. Als dann zum Ende der Sammelaktion die Sonne wieder durch die Wolken trat, wies einer der Akteure zutreffend darauf hin, wie die Welt nach unseren Aktivitäten doch nun tatsächlich in einem neuen und helleren Licht erscheinen würde. Zum Abschluss freuten sich dann alle auf den wohnverdienten gemeinsamen Imbiss im angenehm geheizten SGV-Wanderheim.


19.03.2024; Interesse wecken für Aktivitäten des SGV Letmathe

Wir freuen uns, dass unsere Wanderungen und Veranstaltungen im Nachgang von Teilnehmenden immer wieder überaus positiv bewertet werden. Insofern lohnt es sich, diese im Vorfeld fortwährend bekanntzumachen und für unsere Aktivitäten möglichst weitreichend zu werben. Zentrale und bewährte Medien sind dabei natürlich unsere Website und unser Wanderheft mit dem Jahresprogramm. Daneben geben wir unsere jeweils nächste Wanderung wöchentlich in der Tageszeitung bekannt und pflegen den in der Innenstadt platzierten Schaukasten, den wir mit Informationen und Fotos ausstatten.

Aber nun eröffnete sich die Möglichkeit, auf unsere Angebote zusätzlich an einer besonders exponierten Stelle im Iserlohner Stadtbahnhof aufmerksam zu machen. Hier befindet sich unter anderem die Stadtinformation; die Volkshochschule führt hier ihre Kurse und Veranstaltungen durch und die Fahrgäste von Bussen und Bahnen passieren die Stelle, an der das Stadtmarketing mittels einer elektronischen Anzeigentafel Wissenswertes, in einem Zeittakt wechselnd, bekanntmacht. Und hier sind wir als SGV nun dabei und erweitern damit unsere Möglichkeiten, Aufmerksamkeit für unseren Verein und unsere Wanderungen und Veranstaltungen zu erzielen.

 




03.03.2024; Elf Kilometer auf bisher weitgehend unbekannten Wegen direkt vor unserer Haustür

Wenn es immer heißt, mit dem SGV lerne man wandernd seine engere Umgebung in besonderer Weise kennen, so war das heute ein äußerst reizvolles und zutreffendes Beispiel. Von den 18 Teilnehmenden der heutigen Tour „direkt vor der Haustür“ waren die Wanderwege für mindestens 16 Wandernde ziemliches Neuland. Bei besten Bedingungen und einer hervorragenden Fernsicht ging es vom Startpunkt Dannhöfer über Routen mit unterschiedlichsten Markierungen bis fast nach Kespern und über Vosswinkel zum Fischgut und Stock in der Bräke zurück zum Ausgangspunkt. Immer wieder war das Erstaunen wahrnehmbar, über die vereinzelten Häuser, Höfe und Weiler die Richtung Hegenscheid, Lössel, Obergrüne und wo auch immer, erkennbar waren. Am Ende zeigten sich die Beteiligten insgesamt begeistert von diesem tollen neuen Wandervorschlag und seiner Umsetzung.



11.02.2024; Rundwanderung im Bereich Werdohl und Neuenrade

Wie eigentlich immer sollte der Treffpunkt das SGV-Wanderheim sein, um zur vorgesehenen Wanderung über die Höhen des Lennetals via PKW nach Werdohl zu reisen. Aber dann wurde die Total-Sperrung der Brücke in Nachrodt bekannt und der Wanderführer wusste prompt zu reagieren: Treffpunkt war nunmehr der Bahnhof Letmathe, und die Anreise nach Werdohl zur ca. 13 km-langen Rundtour sollte ersatzweise mit der Bahn erfolgen. Und so stiegen pünktlich um 9:36 Uhr 13 fröhliche Teilnehmende in die Regionalbahn zur „Aussichtsreichen Tour zwischen Werdohl und Neuenrade“. Und der Titel war Programm. Gleich zu Beginn der Wanderung am Bahnhof in Werdohl galt es, über einen Steig Höhenmeter zu absolvieren. Und mit jedem Meter weitete sich der Blick über die Lenne, die Stadt und das dahinter liegende Sauerland-Panorama. Später richtete sich die Aufmerksamkeit auf Neuenrade und den angrenzenden Kohlberg. Aber auch eine sehr naturnahe Passage erfreute die Wandernden. Bei der Rückkehr nach Werdohl wurde dann klar, wie schön Bahnfahren sein kann, denn der Zug Richtung Letmathe war erneut auf die Minute pünktlich. Zum  Abschluss ging es dann noch ins ein wenig karnevalistisch geschmückte Wanderheim, um einen wiederum gelungenen Wandertag ausklingen zu lassen.






26.11.2023; Wanderung zu einem der ältesten Denkmäler der Region und ein voradventliches Kaffeetrinken im SGV-Wanderheim

Im Rahmen der letzten organisierten ca. 11 km langen SGV-Tour des Jahres wanderten elf Wanderfreund/innen am Sonntag zu einem der ältesten Denkmäler der Region, das zu Ehren des bedeutenden Pfarrers, Politikers und Heimatforschers Johann Friedrich Möller errichtet und am 7. Mai 1814 eingeweiht worden ist. Möller war seinerzeit einer der wichtigsten Vertreter der Aufklärung in Westfalen. Der Weg zum Standort des Denkmals führte vom Wanderheim aus über die Humpfert Richtung Steltenberg und auf die Hohenlimburger Heide . Dort angekommen ergab sich (trotz des wirklich unschönen Wetters) ein toller Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Zurück ging es an den Hohenlimburger Steinbrüchen entlang. Im adventlich-festlich dekorierten Wanderheim wurden die Wandernden dann mit allerlei Leckereien herzlich an der gedeckten Kaffeetafel empfangen.




05.11.2023; "Heute bleibt es grau, es schauert immer wieder und mit starken Windböen ist zur rechnen"

Der WDR-Wetterbericht am Sonntagmorgen hatte den in der Überschrift verwendeten Text zum Inhalt. Also summa summarum ein super Wanderwetter! Das fanden zumindest zwölf Wanderfreunde/innen des SGV Letmathe und trafen sich in Fröndenberg zur ca. 12 km langen Runde durch das Löhnbachtal, das Jägertal und das Rammbachtal bis nach Bausenhagen mit seiner historischen Pfarrkirche. Eine Runde mit schöner Natur und schönen Bauwerken, bei der diesmal nicht mit Höhenmetern, sondern mehr mit matschigen Wegen und den im Wetterbericht beschriebenen Zuständen zu kämpfen war. Um so mehr freuten sich alle, am Ende im warmen und ausgesprochen gemütlich dekorierten Wanderheim zusammen zu kommen und sich an Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen zu erfreuen.


29.10.2023; Über die Höhen des Balver Waldes

Gleich zum Start im Stephanopeler Tal gab der Wanderführer den Rahmen für die heutige Wanderung vor. Galt es doch, drei „Berge“ mit jeweils über 500 Metern Höhe „zu erklimmen“. Ausgestattet mit diesem Wissen, stiegen die Teilnehmenden dann auf, zunächst auf den mit 546 Metern höchsten Punkt der Wanderung, auf die „Anhöhe Balver Wald“. Zwischenzeitlich war auch die Sonne spärlich hervorgetreten und sorgte für ein starkes Panorama mit verschiedenen Blautönen, die in  unterschiedlichste Wolkenformationen eingehüllt waren und mit fantastischen Fernsichten. Der Blick reichte über den bunten herbstlichen Blätterwald, aber auch über große Freiflächen bis weit ins Sauerland hinein oder nach Nordwesten z. B. weit über Dortmund hinaus. Vom ersten Teilziel ging es dann wieder bergab bis zum nächsten Aufstieg auf den „Steinradeberg“ mit 523 Metern. Hier begann es dann zu regnen und zwar mit zunehmender Intensität. Trotzdem entschieden sich die Wanderer/innen weiter zu laufen bis zum „Ostenberg“ mit 501 Metern Höhe. Nun erfolgte der Abstieg und zwar über einen Singletrail, den sich die Gruppe nunmehr mit Downhill-Fahrern teilen musste. Es galt also, mit voller Konzentration auf Matsch, Wurzeln, Steine zu achten, zum anderen aber auch aufmerksam zu sein und den vorbeibrausenden (freundlichen) Radfahrern den Vorrang einzuräumen. Gleichwohl kamen die Wanderer/innen nach fast 5 Stunden wieder unbeschadet ins Stepfanopeler Tal zurück und waren sich einig, eine wirklich schöne, aber auch herausfordernde ca. 18 km lange Wanderung erlebt zu haben.


22.10.2023; Auf zum „Leuchtturm im Westfälischen Waldmeer“

Um 8:30 Uhr sah man mit einem Blick aus dem Fenster ausschließlich „tiefgrau“. Der Regen prasselte. Das Wetter konnte daher zunächst keine Aufbruchstimmung erzeugen. Doch um 9 Uhr starteten dann trotzdem neun Wanderfreund/innen zum Möhnesee, zur ca. 14 km langen Wanderung durch den Arnsberger Wald. Vom Wanderparkplatz Torhaus aus ging es an den schönen Anlagen des Landhotels vorbei Richtung See. Weiter über einen kleinen Pfad am Ufer entlang und auf überwiegend befestigten und leicht begehbaren Wegen zum Möhnesee-Turm. Die 42 Meter hohe Aussichtsplattform, die man über 206 Treppenstufen erreichte, bot einen fantastischen Ausblick über den See, den Naturpark Arnsberger Wald sowie die umliegenden Dörfer. Auch das Wetter hatte sich zunehmend zum Guten gewendet, so dass abschließend bei Kaffee und Kuchen im SGV-Wanderheim ein rundherum positives Fazit durch die Teilnehmer/innen gezogen werden konnte.


15.10.2023; Nicht „Von Schloss zu Burg“ – es ging über den „Nahmer Rundwanderweg“!

Nachdem die Wanderung „Von Schloss zu Burg“ in der Tageszeitung bereits angekündigt worden war, erhielt der SGV Letmathe die Nachricht, dass die geplante Rückfahrt aus Altena nach Hohenlimburg mit der Bahn am 15.10.2023 wegen Gleisarbeiten nicht möglich sein würde. Also wurde das Programm kurzfristig umgestellt: Wandern auf dem Nahmer-Rundwanderweg hieß die Lösung und elf Wanderfreund/innen starteten um 9 Uhr am Bahnhof Hohenlimburg. Auf einer etwa 12 km langen Route ging es hinauf zum Schloss und weiter über die Höhen des Nahmertals mit super Aussichten auf die Nahmer, auf Oege und auf Hohenlimburg. Von dem angekündigten Regen war zunächst nichts zu spüren und so war die Wandergruppe guten Mutes, trockenen Fußes bis ins Wanderheim zu gelangen. Aber die letzten 3 km enttäuschten diese Hoffnung gar heftig. Plötzlich begann der Regen und sorgte dafür, dass der mitgeführte Regenschutz doch noch unbedingt zum Einsatz kommen musste. Gleichwohl meldeten die Teilnehmenden am Ende zurück, eine wirklich gute Alternative zur ausgefallenen Wanderung nach Altena erlebt zu haben.





17.09.2023; Unterwegs an der Ruhr mit dem SGV Lüdenscheid

Gemeinsam mit den Wanderfreund/innen aus Lüdenscheid ging es heute für den SGV Letmathe über ca. 12 km „Rund um Wickede“. Nach dem Start am Bahnhof Wickede führte die abwechslungsreiche Strecke zunächst über die Ruhr, dann durch ein interessantes Neubaugebiet und hinein in die Natur mit herrlichen Aussichten über das Sauerland und auch nach Norden Richtung Haarstrang. Zuletzt leitete der Wanderführer die Gruppe dann noch einmal durch die Stille der Ruhr-Auen, bevor sich die Fahrgemeinschaften Richtung SGV-Wanderheim nach Letmathe zu Kaffee und Kuchen aufmachten, um sich über das Erlebte auszutauschen und bereits weitere gemeinsame Pläne zu schmieden.


10.09.2023; Wandern und Informieren am Tag des offenen Denkmals

Im offiziellen Terminkalender des SGV Letmathe ist der Tag des offenen Denkmals in jedem Jahr eine feste Größe. Der Anlass also, um das Wandern und die Schaffung von Bewusstsein für den Wert und den Erhalt historischer Zeugnisse zu einem einheitlichen Erlebnis werden zu lassen. Dieses Mal wanderte der SGV Letmathe zunächst im Bereich der Rauhen Hard und Gerlingsen eine ca. 8 km lange Runde. Aufgrund der hohen Temperaturen war die ausgewählte Route durch den Wald - so die Meinung der Mitwandernden - eine gute Wahl. Sodann ging es in die Dauerausstellung der SASE. Hier wurden die Teilnehmenden zunächst mit einem kühlen Getränk empfangen. Anschaulich erläuterte Dr. Wiegand dann die Entwicklung der Abfallsammlung. Er spannte den Bogen von der Seuchenhygiene des 19. Jahrhunderts bis zum modernen Klimaschutz durch die Kreislaufwirtschaft. Einen größeren Part nahm dabei auch die Schilderung der Entwicklung der Müllabfallbehältnisse und die erforderliche Ausweitung des Arbeitsschutzes für die mit der Müllbeseitigung Beschäftigten ein. Auch die Fortschreitung der Fahrzeugentwicklung hatte eine große Bedeutung. Wichtiger Bestandteil der Ausführungen war auch der Hinweis auf das Thema "Verpackungen" und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Entsorgungswirtschaft. Ein gemeinsames Kaffeetrinken in der Cafeteria der SASE rundete abschließend eine wiederum gelungene Kombi-Veranstaltung ab.


Der SGV-Letmathe wanderte die Klosterwege von der Abtei Königsmünster in Meschede zum Bergkloster Bestwig und zurück. Die spirituellen Wanderwege über verschiedene Routen mit Tagesetappen von etwa 16 km sind so angelegt, dass sie Wanderern Impulse zum Nachdenken geben können. Sie laden zudem auch immer wieder zu weiten Blicken ins Ruhrtal ein. Allerdings setzten diese Erlebnisse auch einige Anstrengungen voraus, galt es doch, mit einigem Gepäck, deutliche Höhenmeter zu überwinden. Entschädigt wurden die Teilnehmenden allerdings am Abend des ersten Tages im Bergkloster Bestwig durch Gastfreundschaft und durch eine besondere Umgebung, die Ruhe und Besinnung vermitteln kann. Nach dem Abendessen rundete eine Führung durch die lichtdurchflutete Klosterkirche und die Krypta das Programm ab. Und dann gab es zwischendurch eine Überraschung der besonderen Art: Plötzlich war der Himmel voller Heißluftballone. Vor der untergehenden Sonne ein ganz originelles Spektakel, das auf viele Fotos gebannt worden ist. Nach der Übernachtung und einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Morgen über die sogenannte "Rote Route" zurück zum Ausgangspunkt.



Wandern auf dem Premiumweg hieß es am Sonntag für den SGV Letmathe. Und „Premium“ war auch schon der Start. Jede Fahrgemeinschaft erhielt am Treffpunkt bereits ein „Wander-Parkticket“, was die kostenfreie Parkzeit am Stadtgarten in Hagen auf 5 Stunden verlängert. Auf diese Weise gegen Knöllchen abgesichert starteten die 18 Wandernden zum ersten Etappenziel, dem Bismarckturm. Dort bestand überraschend die Möglichkeit der Turmbesteigung; der Moment für wunderbare Aussichten. Weiter führte der Weg unter dichten, schattenspendenden Bäumen Richtung Friedrich-Kaiser-Turm. Etwa hier war die Hälfte der Strecke absolviert und insofern Zeit für eine Pause. Sodann erreichten die Teilnehmen den Eugen-Richter-Turm. Es entstand das obligatorische Gruppenfoto. Abschließend ging es zum Kaffeetrinken nach Letmathe ins Wanderheim an der Schwerter Straße.



13.08.2023; Brombeeren, Wald- und Abenteuerpassagen

Unter besten Wanderbedingungen startete der SGV Letmathe am Flugplatz Hegenscheid. Der Weg führte zunächst oberhalb von Altena entlang, wo sich interessante Blicke über die Stadt, die Burg und die Lenne eröffneten. Es ging aber auch vorbei an großen (und reifen) Brombeervorkommen, an denen sich die Wanderer immer wieder bedienen konnten. Um die Attraktivität der Strecke für die Mitwandernden zu erhöhen, hatte der Wanderführer zudem eine „Abenteuerpassage“ in die Tour eingebaut, die über einen Single-Trail führte, den andere Wanderer offensichtlich bereits seit längerer Zeit nicht mehr genutzt hatten. Hier wirkte die Natur besonders ursprünglich und reizvoll. Auch diese Passage brachte dem Guide sehr viel Zustimmung der 22 Mitwandernden ein. Nach einer Rast im Bereich von „vorm Heu“ ging es u. a. durch schöne Waldpassagen zurück zum Ausgangspunkt.


30.07.2023; Auf dem Wanderweg A 6 in Hemer

In der Tageszeitung wurde die heutige Tour unter der Überschrift „Wanderung mit schönen Aussichten“ angekündigt. Und genau eine solche Route hatten die Wanderführer für die 17 Teilnehmenden ausgewählt. Es ging, bei überwiegend strahlendem Sonnenschein, zunächst über einige Forstwege, dann durch tiefgrüne Wälder und über lichte Höhenrücken und damit waren die schönen Aussichten bei guter Fernsicht garantiert. Immer wieder fielen den Wanderern auch besondere (Kunst-) Gegenstände am Wegesrand oder z. B. besonders verzierte Häuser auf. Am Ende meldete die Gruppe zurück, eine besonders schöne 12-km-Tour erlebt zu haben, an deren Gelingen auch die zum Wandern angenehmen Temperaturen ihren Anteil hatten.



Wanderfreundinnen und Wanderfreunde der SGV-Abteilung Letmathe wanderten am Sonntag (über möglichst schattige Wege) nach Hagen. Ziel war dabei der Hohenhof. Hier informierten sich die Teilnehmenden im Rahmen einer Führung über das Leben und Schaffen des Kunstmäzen und Kulturreformers Karl Ernst Osthaus. Zudem besichtigten sie das vom belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde in den Jahren 1906 bis 1908 erbaute Wohnhaus, den Hohenhof. Heute zählt der Hohenhof zu den wenigen erhaltenen Beispielen für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk, in dem Kunst, Architektur und das Leben darin aus einem Guss erlebbar werden.


SGV-Wanderfreizeit 2023; Monschau und der Nationalpark Eifel

Das schmucke Städtchen begeistert. Das prachtvolle rote Patrizierhaus aus dem 18. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt und beeindruckt die Betrachtenden direkt. Der Ort versprüht den Charme seiner engen, verwinkelten Gassen zwischen Fachwerkidyll und Bruchsteinbauten. Die mächtige Burg hoch über der Stadt blickt auf eine lange und bewegte Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurück. In diesem Umfeld begann gleich am ersten Abend die äußerst aufschlussreiche, etwa zweistündige Stadtführung durch den ganz offensichtlich sehr erfahrenen Monschauer „Nachtwächter“, der es verstand, Geschichte auf eine unterhaltsame Weise erlebbar zu machen. Er berichtete über die wirtschaftlich so erfolgreiche Vergangenheit, erläuterte die Bedeutung der Bauwerke und ging anschaulich auf die Historie und Kultur des Ortes ein.

Zuvor hatten die Teilnehmenden der diesjährigen Wanderfreizeit der SGV-Abteilung Letmathe bereits die historische Senfmühle besichtigt, Produkte gekostet und in der angrenzenden Gaststätte die leckeren Senfgerichte des dortigen Meisterkochs genossen.

Mit diesen wundervollen Eindrücken starteten die Akteure dann am folgenden Tag in das im Vorfeld bereits gut vorbereitete drei-tägige Wanderprogramm in den wilden Landschaften des Nationalparks Eifel. Die erste Tour führte durch das Tal der Rur auf die Höhen über Monschau und folgte in großen Teilen der markierten Klosterroute. Am nächsten Tag ging es über ca. 17 km u. a. über den Eifelsteig, in das Perlenbachtal sowie in den Eifelort Höfen. Mit seinen Fachwerkhäusern und den gewaltigen Rotbuchenhecken erlebte die Wandergruppe Höfen als eindrucksvolles Beispiel für ein wohl typisches Dorf der Eifel. Am dritten Wandertag war die sogenannte Schlemmer-Route der Weg der Wahl in Richtung Kalterherberg. Diese Wanderung bot insbesondere immer wieder herrliche Aussichten über die Weiten des Eifellandes.

Sodann ließen die Wanderfreundinnen/-freunde das Erlebte abschließend noch einmal in fröhlicher Runde Revue passieren. Schauten auf viele wunderbare Fotos, die während der Wanderfreizeit entstanden waren und in einer Internet-Gruppe geteilt wurden. Man war sich wieder einmal einig, eine eindrucksvolle, vom Wetter verwöhnte und harmonische Wanderfreizeit erlebt zu haben. In diesem Sinne galt der Dank natürlich allen, die zum Gelingen dieser tollen Wanderfreizeit beigetragen hatten.